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Christiane ist jetzt im Ruhestand. Und sie will sich gerne ehrenamtlich engagieren. Als überzeugte Radfahrerin bot sich da der ADFC geradezu an. Aber auch der Zufall spielte eine Rolle.
Was war deine Motivation, einzutreten bzw. dich zu engagieren? Im Mai 2025 ist Christiane zufällig an der Geschäftsstelle im Mauritiussteinweg vorbeigekommen. Sie hatte eine Idee davon, was der ADFC ist. Da hat sie sich das Magazin fahrRAD! mitgenommen. „Ich bin schon immer fahrradgefahren, zur Arbeit und auch im Urlaub. Also bot es sich einfach an, beim ADFC hineinzuschnuppern.“ Besonders motiviert hat sie die Tatsache, dass der ADFC vollständig ehrenamtlich arbeitet. Am 4. Juni saß sie also in der Geschäftsstelle bei der Mitmach-Börse. In dem Ankündigungstext stand: „Du fährst gerne Fahrrad und möchtest etwas tun für ein fahrradfreundliches Köln? Du möchtest dich mit Gleichgesinnten austauschen und gemeinsam etwas bewegen?“ Auf beide Fragen war Christianes Antwort: „Ja!“ Welche Aufgaben hast du übernommen? Warum gerade diese? Welche (ersten) Erfahrungen hast du gemacht? Am Ende der Mitmach-Börse fühlte sie sich gut informiert und die Entscheidung fiel ihr leicht. Seitdem hat sie regelmäßige Präsenztermine in der Geschäftsstelle übernommen und unterstützt spontan und bei Bedarf die anderen Ehrenamtlichen bei der Betreuung des ADFC-Standes bei Veranstaltungen. „Mir liegt sehr, dass ich feste Termine habe und einen klaren Aufgabenbereich. Außerdem bin ich neugierig und arbeite gerne mit Menschen zusammen - Computer dagegen sind nicht so mein Ding. Bei der Fülle der Aufgaben konnte ich frei wählen, wo ich meine Energie reinstecke. Das hat mir sehr gefallen.“ Die klaren Strukturen beim ADFC gefallen Christiane, die haben für sie schon professionellen Charakter. Genauso gefallen ihr die Menschen, die sich mit Herzblut und ehrenamtlich für das Fahrradfahren und die Verkehrswende einsetzen. Was wünschst du dir, was in der näheren (Fahrrad)Zukunft und beim ADFC neues/anderes passieren sollte? So eine Fragestellung ist für eine „Neue“ schwer zu beantworten. Schließlich ist ja erst einmal alles neu. Wichtig ist ihr, dass der ADFC am Ball bleibt und die Verbesserung der Infrastruktur nicht nur in Stadtmitte vorantreibt. Die Vorträge erlebt sie als sehr informativ und geradezu als Weiterbildungsveranstaltungen. Ein wenig vermisst sie junge Leute im Verein. Aber sie weiß, wie eingebunden die häufig sind. Außerdem spricht der neu gegründete „Junge ADFC“ diese Zielgruppe vielleicht besser an. „Mein Ziel,“ sagt Christiane „ist, dass immer mehr Menschen mit dem Rad unterwegs sind. Dass sie vom Auto aufs Rad umsteigen. Auch die, die sich heute noch nicht trauen.“ |
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