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Stadt prüft AlternativroutenRösrath. Die Stadt Rösrath will das Radfahren sicherer, bequemer und attraktiver machen – und hat dazu in den vergangenen Monaten mehrere Alternativrouten zum bisherigen Radwegenetz untersucht. Ziel ist es, Lücken zu schließen, gefährliche Strecken zu entschärfen und Pendlerinnen und Pendlern bessere Wege in die Nachbarstädte zu bieten. „Wir wollen eine Radverkehrsinfrastruktur, die alltagstauglich ist – nicht nur für Freizeitfahrer, sondern auch für Berufspendler“, betont Johannes Schweinem. „Deshalb möchten wir, dass Alternativrouten eine echte Entlastung bringen können.“ Zentrale Ergebnisse der Untersuchung Die Analyse ergab, dass einige bisherige Hauptverbindungen für Radfahrende nur bedingt geeignet sind – etwa aufgrund enger Straßenräume, hoher Verkehrsbelastung oder fehlender Radwege. Besonders kritisch zeigten sich Abschnitte entlang der Bensberger Straße und der Hauptstraße. Als mögliche Alternativen wurden u. a. folgende Routen empfohlen:
Insgesamt wurden die vorgeschlagenen Strecken hinsichtlich Machbarkeit, Kosten und Eingriff in Natur und Landschaft bewertet. Erste Priorität sollen laut Bericht die Routen erhalten, die eine direkte Anbindung an Schulen, Bahnhöfe und Gewerbegebiete schaffen. Sicherheit und Komfort im Mittelpunkt Ein besonderes Augenmerk lag auf der Verkehrssicherheit. Engstellen, fehlende Bordabsenkungen und Kreuzungsbereiche sollen im Zuge der Planungen verbessert werden. Zudem wird geprüft, an welchen Punkten zusätzliche Radwegmarkierungen oder Schutzstreifen sinnvoll sind. Darüber hinaus schlägt die Studie vor, den „Rösrather Rad-Hauptnetzplan“ langfristig zu erweitern und Lücken zwischen Ortsteilen zu schließen. Auch eine bessere Beschilderung sowie wetterfeste Beläge auf unbefestigten Wegen sind vorgesehen. Nächste Schritte Die Ergebnisse der Untersuchung werden nun im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr vorgestellt. Anschließend soll entschieden werden, welche Projekte in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes könnten dabei einen Großteil der Kosten abdecken. Die Stadt plant außerdem, die Bürgerinnen und Bürger bei der weiteren Planung einzubeziehen. Über eine Online-Beteiligung sollen Anregungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge gesammelt werden. „Radfahren ist ein zentraler Baustein für die Verkehrswende in unserer Stadt“, so die Bürgermeisterin weiter. „Mit den neuen Routen schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch eine echte Alternative zum Auto.“ |
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